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Die Rezeption der Kinderkunst bei den Künstlern des Blauen Reiters-das Vorhaben des Umsturzes des herrschenden bildnerischen Zeichensystems

윤희경 1

1서울대학교

Accredited

ABSTRACT

Diese Arbeit untersuchte über die Wertschätzung und Rezeption der Kinderkunst von den Künstlern des Blauen Reiters. Die Künstler des Blauen Reiters versucten die wahre Realität der Welt einzudringen und sie in ihrer Kunst zu offenbaren, wobei sie das beherrschende naturalistische Zeichensystem verzweifelten. Sie dachten, daß sich das konvetionale bildnerische Zeichensystem auf die von der Zweck-Rationalität eingeprägte konventionelle Denkweise begründet. Die whare Realität der Welt, die Kandinsky als ‘innerer Klang’nannte, war für sie nur dadurch zu erreichen, eine von dem traditionalen Zeichensystem befreite, völlig neue Kunstsprache zu entwickeln. Aus diesem Grund haben sie die von der konventionalen Wahrnehmungsweise der Welt unbeeinflußte Kinderkunst als ein Vorbild aufgegriffen. Daher haben sie in ihrer programmhaften Almanach『 Balue Reiter』 neben den Werken der Berufskünstler auch die Kinderzeichnungen gleichwertig aufgenommen. Under den Künstlern des Blauen Reiters haben Wassily Kandisky und Paul Klee besonders intensiv mit den Kinderzeichnungen auseinandergesetzt. Kandinsky besaß gemeinsam mit Gabriele Münter eine große Sammlung der Kinderzeichnungen, die als seine wichtige Inspirationsquelle in den Jahren der Suche nach der neuen expressiven Kunstsprache dienten. Der Einfluß von Kinderkuns war nicht nur bei der einfachen äußerlichen Übernahme von bildlicher Sprache zu suchen. Was für ihn mehr von Bedeutung war, die typischen kompositionsweise der Kinderkunst. Die sprunghafte Verwendung der Proportion und die Auflösung aller rational nachvollziehbaren Raumübergänge dienten ihm als das Mittel, den narrativen Zusammenhang abzubrechen. Die gebrochene Syntax zwischen den gegenständlichen Bezüge ergibt nicht einmal eine lesbare einheitliche Assoziationskette, wobei eine ikonographische Auslegung seiner Werke verweigert wird. Dadurch gezielt wäre, die gewöhnliche, von dem praktisch-zweckmäßigen Interesse bestimmte Leseweise des Betrachters in die Frage zu stellen und eine neue Sehweise zu fördern, damit der ‘innere Klang’ herausgelesen wird. Auch Paul Klee schäzte die Kinderkunst sehr hoch. Für seine Suche nach dem Weg, das unsichtbare sichtbar zu machen, bot ihm Kinderkunst eine wichtige Lösung. Klee schätzte seine eigenen Kinderzeichnungen als ernste Kunstwerke hoch und daraus ein neues Darstellungsverfahren entwickelte, das er als ‘psychische Improvisation’ nannte. Die nächste Inspirationsquelle für Klees Kunst war das wissenschaftliche Buch Die Entwicklung der Zeichnerischen Begabung von Kerschensteiner. So sind zwischen den Kinderzeichnungen in diesem Buch und dem neu entwickelten schematischen Stil Klees gewiße Parallelen zu finden. Jedoch ist die Grundeinstellung über die Kinderzeichnung bei beiden sehr verschieden. Nach Kerschensteiners These gehöre die kleinkindliche schematische Darstellungsweise zu dem niederen Entwicklungsstand, welche durch Ausbildung zu dem Naturalismus übergehen müsse. Diese Einsicht ist gerade der Gegensatz zu der Meinung der Künstler des Blauen Reiters, die den schemtischen Stil der Kleinkinder viel höher als den naturalistischen Stil geschätz hatten. Die Einsicht der Künstler des Blauen Reiters weist eine gewisse Ähnlichkeit mit der heutigen wissenschaftlichen Strömung des Poststrukturalismus auf, welche die in der bisherigen europäischen Geschichte ignorierte oder unterdruckte Seite wieder rehabilitiert und die umgekehrte Neuordnung der Werte anstrebt. So gesehen, ging die Kunst der Entwicklungsschritt der Wissenschaft weit voraus.

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