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Über die Bedeutung des "Fürwahrhaltens" in Kants kritischer Philosophie

  • PHILOSOPHY·THOUGHT·CULTURE
  • 2006, (4), pp.225~253
  • Publisher : Research Institute for East-West Thought
  • Research Area : Humanities > Other Humanities

Joachim Kopper 1

1독일 마인츠 대학

ABSTRACT

Kant handelt in der transzendentalen Methodenlehre der Kritik der reinen Vernunft von der Unzulänglichkeit der transzendentalen Elementarlehre. Die Elementarlehre legt das Material und Bauzeug für das System der reinen Vernunft vor. Aber mit Material und Bauzeug kann die Vernunft ihr Anliegen nicht vollständig leisten. Denn empirisches Material und Bauzeug ist für die Vernunft das Andere. Daher kann die reine Vernunft sich selbst nur indirekt erfahren. Die Aufgabe der reinen Vernunft, d. h. die Erstellung der Logik der Wahrheit kann durch die transzendentale Ästhetik und die transzendentale Analytik nicht bewerkstelligt werden. In der Ästhetik und der Analytik bleibt diese Aufgabe unverstanden. Dieses Unvermögen drückt Kant in der transzendentalen Dialektik und der transzendentalen Methodenlehre auf eine Weise des Skeptizismus aus. Dieser Skeptizismus ist aber nicht ein empirischer Subjektivismus. Der Skeptizismus in der Kritik der reinen Vernunft hängt mit dem theoretischen(spekulativen) Gebrauch der Vernunft zusammen. Durch den theoretischen Gebrauch kann die Vernunft ihre eigene Aufgabe nicht adäquat tun, weil die Vernunft die Dinge nur auf die Weise der sinnlichen Erfahrung weiß. Ihr Wissen ist dadurch nicht die Logik der Wahrheit. Kant stellt fest, daß die Vernunft nur in ihrem praktischen Gebrauch die Legitimation der Wahrheit hat. Dieser Charakter der Wahrheit enthält die Bedeutung des Führwahrhaltens. Das Führwahrhalten der Wahrheit geschieht auf die Weise des reinen sinnlichen Anschauens. Das reine sinnliche Anschauen ist subjektes Erkennen, aber zugleich objektiv gültig.

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