@article{ART001415024},
author={Michael Eckert},
title={Ästhetische Übergänge in Metaphysik und Mystik - Einflüsse buddhischen Denkens in der Philosophie Schopenhauers -},
journal={PHILOSOPHY·THOUGHT·CULTURE},
issn={1975-1621},
year={2007},
number={5},
pages={175-212},
doi={10.33639/ptc.2007..5.007}
TY - JOUR
AU - Michael Eckert
TI - Ästhetische Übergänge in Metaphysik und Mystik - Einflüsse buddhischen Denkens in der Philosophie Schopenhauers -
JO - PHILOSOPHY·THOUGHT·CULTURE
PY - 2007
VL - null
IS - 5
PB - Research Institute for East-West Thought
SP - 175
EP - 212
SN - 1975-1621
AB - Schopenhauers ästhetische Theorie läßt Kunst vor allem als ästhetisch-mystisch Medium des Übergangs und der Vermittlung metaphysischer Erkenntnis- und Lebenshaltungen verstehen. Eckerts These betont mehrere Aspekte: zum einen soll die Erfahrung der Kunst ästhetischen Abstand gewinnen lassen, der die Vorstellungswelt der Immanenz transzendiert, d.h. sthetische Kontemplation soll im Kontext der Philosophie Schopenhauers die Befreiung des Intellekts von der Macht des ‘Willens’ ermöglichen. Zum andern trägt der ästhetische Abstand zur Welt Züge mystischer Kontemplation, Momente intensiver Augenblickserfahrungen, die aber immenr wieder zurückfallen in immanente Erfahrungsbezüge von Welt. Darin ist ästhetisch-mystische Kontemplation zurückvermittelt in die Suche nach der Bedeutung, die mystischer Unmittelbarkeit zuzukommen vermag. So läßt sich schließlich die Freiheit der ästhetisch-mystischen Kontemplation zugleich als Verttlungsmedium metaphysischer Erkenntnis wahren Lebens verstehen; und zwar im Sinne der Negation immanenter Selbsthaltungstendenz, um für die Erlösung des ‘Nirwana-Nichts’ frei werden zu können. Zugleich muß man erwähnen, daß Schopenhauers Position stärker am unmittelbaren Ausnahmezustand ästhetischer Kontemplation als an ihren Übergangscharakter interessiert ist, sucht er doch Kunst als Anschauung von ‘Ideen’ gegen das bloße Wissen der Philosophie zur Geltung zu bringen. Freilich gelingtihm dies nicht immer widerspruchsfrei. Es scheint daher legitim, daß Echerts Deutung die Momente des genannten Zusammenhanges anders gewichtet.
KW - Schopenhauer;Buddhismus;Metaphysik;Mystik;Ästhetik;Erscheinung und Ding an sich;Vorstellung und Wille;ästhetische Kontemplation
DO - 10.33639/ptc.2007..5.007
ER -
Michael Eckert. (2007). Ästhetische Übergänge in Metaphysik und Mystik - Einflüsse buddhischen Denkens in der Philosophie Schopenhauers -. PHILOSOPHY·THOUGHT·CULTURE, 5, 175-212.
Michael Eckert. 2007, "Ästhetische Übergänge in Metaphysik und Mystik - Einflüsse buddhischen Denkens in der Philosophie Schopenhauers -", PHILOSOPHY·THOUGHT·CULTURE, no.5, pp.175-212. Available from: doi:10.33639/ptc.2007..5.007
Michael Eckert "Ästhetische Übergänge in Metaphysik und Mystik - Einflüsse buddhischen Denkens in der Philosophie Schopenhauers -" PHILOSOPHY·THOUGHT·CULTURE 5 pp.175-212 (2007) : 175.
Michael Eckert. Ästhetische Übergänge in Metaphysik und Mystik - Einflüsse buddhischen Denkens in der Philosophie Schopenhauers -. 2007; 5 : 175-212. Available from: doi:10.33639/ptc.2007..5.007
Michael Eckert. "Ästhetische Übergänge in Metaphysik und Mystik - Einflüsse buddhischen Denkens in der Philosophie Schopenhauers -" PHILOSOPHY·THOUGHT·CULTURE no.5(2007) : 175-212.doi: 10.33639/ptc.2007..5.007
Michael Eckert. Ästhetische Übergänge in Metaphysik und Mystik - Einflüsse buddhischen Denkens in der Philosophie Schopenhauers -. PHILOSOPHY·THOUGHT·CULTURE, 5, 175-212. doi: 10.33639/ptc.2007..5.007
Michael Eckert. Ästhetische Übergänge in Metaphysik und Mystik - Einflüsse buddhischen Denkens in der Philosophie Schopenhauers -. PHILOSOPHY·THOUGHT·CULTURE. 2007; 5 175-212. doi: 10.33639/ptc.2007..5.007
Michael Eckert. Ästhetische Übergänge in Metaphysik und Mystik - Einflüsse buddhischen Denkens in der Philosophie Schopenhauers -. 2007; 5 : 175-212. Available from: doi:10.33639/ptc.2007..5.007
Michael Eckert. "Ästhetische Übergänge in Metaphysik und Mystik - Einflüsse buddhischen Denkens in der Philosophie Schopenhauers -" PHILOSOPHY·THOUGHT·CULTURE no.5(2007) : 175-212.doi: 10.33639/ptc.2007..5.007