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Verbalrahmen im deutschen Satzbau

  • Journal of Humanities
  • 2006, (37), pp.7-46
  • Publisher : Institute for Humanities
  • Research Area : Humanities > Other Humanities

Cho,Kyun 1

1성균관대학교

Candidate

ABSTRACT

Verbalrahmen im deutschen Satzbau Eine besondere Eigenschaft des deutschen Satzbaus ist die Rahmenbildung. Im deutschen Satz gibt es drei Arten Rahmen: nämlich Nominalrahmen, Nebensatzrahmen und Verbalrahmen. Davon wird hier der verbale Rahmen behandelt. Wenn das Prädikat im deutschen Satz mehr als zwei Teile hat, kommt es im Hauptsatz getrennt vor: Der erste Teil als finites Verb steht an der ertsten Stelle(z.B. Entscheidungsfrage) oder an der zweiten Stelle(z.B. Aussage) und der übrige zweite Teil am Satzende. Diese beiden Teile umklammern meistens andere Satzglieder, außer wenn ein Satzglied vor dem Finitum stehen kann, und so bilden sie einen Rahmen, d.h. den verbalen Rahmen. Da im ersten Teil als Vorverb das finite Verb vorkommt, das den Rahmen eröffnet und die grammatischen Kategorien zeigt, ist es sehr wichtig, welche Elemente im zweiten Teil als Nachverb vorkommen, das den Rahmen schließt und sich meistens auf die Bedeutung bezieht. Diesem Nachverb zufolge unterscheiden wir den lexikalischen und den grammatischen Verbalrahmen. Und den lexikalischen Verbalrahmen bilden die komplexe Verben, Funktionsverbgefüge, verbale Redewendung, Kopulaverben und Infinitivgefüge, und dem grammatischen Verbalrahmen gehören Tempusrahmen, Konjunktivrahmen, Passivrahmen und Modalrahmen, nämlich: 1) der lexikalische Verbalrahmen - Komplexe Verben finites Verb + Verbzusatz - Funktionsverbgefüge Funktionsverb + Substantiv im Akkusativ od. Präposition

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