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Religionspädagogik und Methode der religiösen Erziehung bei Comenius - in Bezug auf Augustinus und Cassiodor -

Cho,Kwan-Sung 1

1경인교육대학교

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ABSTRACT

Diese Studie geht nicht logisch argumentierend, sondern hermeneutisch auslegend und aufweisend vor. Sie versucht in Bezug auf Augustinus und Cassiodor, die auf Comenius religionsphilosophisches Denken gegründeten Religionspädagogik und Methode der religiösen Erziehung herauszuarbeiten. In dieser Abhandlung seien vor allem die folgenden Haupthesen hervorgehoben: 1. Religionspädagogik bei Comenius bedeutet weder Comenius Systematisierung der Religionspädagogik noch meine Formulierung seiner Religionspädagogik. Sie deutet auf Comenius pädagogische Thematisierung der Geistlichen Wissenschaften und Weltlichen Wissenschaften als religionspädagogische Bildungsmaterialien hin. 2. Comenius benutzt in seiner Religionsphilosophie und Religionspädagogik den von Aristoteles und Aquinas vertretenen Weg vom Aussen her (d.h. den Weg aus der Gotteserkenntnis im Aussen) als Nebenweg und den von Augustinus erlebten Weg vom Inneren her(d.h. den Weg aus dem Gottesglauben im Inneren) als Hauptweg. 3. Entsprechend seinem auf die zwei Welten gerichteten thematischen Interesse lässt Augustinus den Leib-Seele-Monismus oder den Leib-Seele-Dualismus als seinen philosophisch-theologischen Hauptstandpunkt hervortreten. Comenius als ein von Augustinus beeinflusster Pädagoge vertritt nach seinem pädagogisch-theologisch gefärbten Interesse zum einen in seiner auf Wissenschaften, Künste und Sprachen sowie Sittlichkeit bezogenen Pädagogik den Leib-Seele-Monismus und zum anderen in seiner Religionspädagogik den Leib-Seele-Dualismus. 4. In seiner vom Augustinus religionsphilosophischen Denken beeinflussten Religionspädagogik steht Comenius nicht aktiv, sondern nur passiv für die von Augustinus implizite befürwortete und von Anselm explizite behauptete Methode der religiösen Erziehung, die von der zweiten Stufe der religiösen Erziehung im Blick auf den von Gottesliebe herrührenden Gottesglauben zur dritten Stufe der religiösen Erziehung im Blick auf die von eigener Vernunft geleitete Gotteserkenntnis übergeht. Nicht ausführlich thematisiert Comenius in seiner religionspädagogik die im eigentlichen Sinn begriffene Methode der religiösen Erziehung, die von der zweiten Stufe der religiösen Erziehung ausgeht und auf die dritte Stufe der religiösen Erziehung hinzielt. 5.Comenius plädiert für die Methode der religiösen Erziehung, die von der ersten Stufe der religiösen Erziehung in der Form der von fremder Vernunft angeleiteten Diszplin in die zweite von eigener Vernunft motivierten Stufe der religiösen Erziehung im Blick auf den von Gottesliebe herstammenden Gottesglauben überleitet. 6. Comenius lebte in die vom Gott nicht total bestimmte Lebenswelt der Neuzeit hinein, trotzdem war er nicht so tolerant gegenüber den heidnischen-philosophischen Schriften als Bildungsmaterialien wie Augustinus und Cassiodor, die in ihrer religiösen Erziehungslehre für das Zusammenspiel vom christlichen Eigenen und heidnischen Fremden eingetreten waren, obwohl sie in der Anfangsphase des im christlichen Gott fundierten Mittelalters gelebt hatten.

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