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“Ein Gewinn der Erde bei Allem [sind], Ein König wird [nur] in Bezug auf das bebaute Land!”(Koh 5:8): Theologische Grundlagen des bedingungslosen Grundeinkommens im Buch Kohelet

Cha-Yong Ku 1

1주안대학원대학교

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ABSTRACT

Diese Studie geht von einem Gefühl der Verpflichtung aus, dass Theologie in die Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen einbezogen werden kann und sollte. Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen theologischen Fächern sind bereits aktiv an derselben Diskussion beteiligt. Die alttestamentliche Wissenschaft ist dabei keine Ausnahme. Dieser Aufsatz beschäftigt sich vor allem intensiv mit dem Buch Kohelet, weil hier das bedingungslose Grundeinkommen noch weniger als in anderen Bereichen im AT zur Diskussion gestanden hat. Das Buch Kohelet beschreibt die ökonomischen Vorstellungen äußerst tiefgreifend - im Gegensatz zur oberflächlichen Erscheinung. Kohelet beobachtet das menschliche Leben und betrachtet es sorgfältig, danach lehrt er entsprechende Vorschriften. Dieser Aufsatz versucht durch eine Textanalyse in 5,8 und 18, die Begriffe von „Gewinn der Erde“ und „Anteil“ aufzudecken, die als Geschenk Gottes an den Menschen bezeichnet werden. Sie gehören zu den Schlüsselkonzepten des Buches Kohelet. In 5,8 wird der Gewinn der Erde allen Menschen gewährt, während der König nur ein Recht auf das bebaute Land hat, was die Bemühung vieler Arbeiter voraussetzt. In der Tat bedürfen beide Konzepte einer bestimmten Arbeit, aber Ersteres wird nicht auf den Rahmen und die Grenzen des Wirtschaftssystems beschränkt. Obwohl die Beschreibung von 5,7 nicht explizit das Misstrauen gegenüber dem Überwachungssystem unter der Herrschaft des Königs ausdrückt, scheint sie tatsächlich eine Art von Ironie zu sein. Ironie wird erst dann intensivert, wenn die Absicht der Kritik erkannt wird. Ferner spricht der „große Reichtum“ in 5,18, der jedem als Geschenk Gottes gegeben wird, nicht nur von Privateigentum, sondern von einer Erlaubnis für die Nutzung, die jeder erhalten und genießen kann. Dies wird durch den vorangehenden Text bestätigt. Durch den „Anteil“, der für alle erlaubt ist, kann man das wahre Glück genießen. Wenn er allen gegeben wird, um die Grundlage des Glücks zu werden, dann können der Gewinn und der Anteil des Landes, wie sie in 5,8 und 18 behandelt werden, die Grundlage des bedingungslosen Grundeinkommens sein. Diese beiden Konzepte implizieren das Recht, das Land zu genießen, das Gott allen Menschen gegeben und sie dazu berechtigt hat. Man kann also behaupten, dass der Begriff des bedingungslosen Grundeinkommens, wie uns Kohelet sagt, im Buch Kohelet eindeutig verankert ist. Daher müssen die Kirche und die Christen von heute die Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen aus biblischer Sicht neu überdenken und unterstützen. Das ist das erste Ziel und der primäre Nutzen dieses Aufsatzes.

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