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Die Anthropologie und die Lehre von der Geisterwelt — mit Bezug auf die Stuttgarter Privatvorlessungen Schellings —

Park, Young-Sun 1

1중앙대학교

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ABSTRACT

In der Entwicklung der Philosophie Schellings vollzieht sich die sogenannte anthropologische Wende nach der Phase der Identitätsphilosophie. Das Charakteristikum der Schellingschen Philosophie, das sich in der Freiheitsschrift und in den Stuttgarter Privatvorlesungen untersuchen läßt, besteht darin, daß die spekulative Rede der Philosophie sich auf der Basis der möglichen Erfahrung des Menschen vollzieht. Dies bedeutet nun, daß Schelling sich nicht nur an der Tiefe der dunkelen Welt zu interessieren beginnt, sondern auch die traditionelle Metaphysik zu verlassen versucht. Sicherlich hat Carolines Tod, der ihm die Vergänglichkiet des Lebens erweckt hat, dazu beigetragen, die dunkele Seite des Lebens in den Blick zu bringen. Darüber hinaus haben die Spätromantiker auf die Schellingische Wende der Philosophie beeinflußt. Die Metaphysik der Privatvorlessungen kann insgesammt als anthropologisch bezeichnet werden, weil sie den Menschen ins Zentrum rückt. Vom System aus ges ehen, vollzieht sich die Zentrierung des Menschen mit der Abschaffung der klassischen metaphysischen Hierarchie, die der intelligiblen Welt einen Vorrang gegenüber der sichtbaren Naturwelt einräumt. Dies bedeutet nun weiterhin, daß Schelling den dunkelen Grund des menschlichen Gemüts und das Intuitive der menschlichen Seele zu rehabilitiern versucht. Die Pointe der Schellingischen Seelenlehre besteht nun darin, daß das intuitive Vermögen der Seele als höchste Potenz sich der diskursiven Verfügen des reflexiven Selbstbewußtseins entzieht. Darum läßt sich so zusammenfassen, daß Schelling die Irrationalität als Quelle des Bewußtseins anerkennt. Also das Unbewußte des Gemüts und das Intuitive der Seele können unbeachtet dessen Irrationalität die umfassende Aussicht auf die Geisterwelt nach dem Tod eröffnet. Und sie stellen sich zum philosophischen Trost bereit.

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