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The Harmony between the Reason and the Feeling in Mozart’s Le nozze di Figaro In Terms of Empfindsamkeit

  • Journal of Humanities, Seoul National University
  • 2022, 79(3), pp.387-421
  • DOI : 10.17326/jhsnu.79.3.202208.387
  • Publisher : Institute of Humanities, Seoul National University
  • Research Area : Humanities > Other Humanities
  • Received : July 19, 2022
  • Accepted : August 9, 2022
  • Published : August 31, 2022

Hye-Jin Lee 1

1서울대학교

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ABSTRACT

Das Libretto von Mozarts Oper Le nozze di Figaro (1786) gründet auf dem Bühnenstück von Beaumarchais Le mariage de Figaro (1784). Durch diese Adaption wurde ein von Beaumarchais geschriebener Monolog Figaros ausgelassen, der den Adelstand direkt und heftig kritisiert. Dies hat zu der Kritik geführt, dass Mozart die aufklärerische Eigenschaft und das gesellschaftliche Engagement des Bühnenstücks von Beaumarchais geschwächt hat. Der vorliegende Aufsatz stimmt der anderen Ansicht zu, dass die Oper Mozarts den Zeitgeist doch auf ihre eigene Weise widerspiegelt. Zugleich versucht er zu zeigen, dass die aufklärerischen Eigenschaften dieser Oper in Hinsicht auf die Harmonie zwischen Kopf und Herz verstanden werden können, die bei der deutschen Aufklärung als wichtig betrachtet wurde. Diese Harmonie verkörpert sich vor allem im Charakter der Gräfin. Auf der Harmonie bei ihr basiert die gesellschaftliche Integration, die in Mozarts Oper anders als im Bühnenstück von Beaumarchais in den Vordergrund rückt. Die vorliegende Untersuchung bezieht die dabei beobachteten gesellschaftlichen Tugenden auf den Terminus der deutschen Aufklärung, die Empfindsamkeit.

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