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Die Umweltbildung aus dem konstruktivistischen Perspektiven

  • Journal of Humanities
  • 2010, (46), pp.271-292
  • Publisher : Institute for Humanities
  • Research Area : Humanities > Other Humanities
  • Received : June 30, 2010
  • Accepted : August 20, 2010

Kim, Hwa Im 1

1성균관대학교

Candidate

ABSTRACT

Inzwischen hat sich die Umweltbildung in vielen pädagogischen Bereichen entwickelt. Dies gilt sowohl für den Rahmen des schulischen Bildungssektors als auch für den Rahmen des außerschulischen Bereiches. In den letzten Zeiten ist der Umweltbildung aber häufig eine Krise bestätigt. Die vorliegende Arbeit stellt die Frage, wie sich die krisenhaften Erscheinungen entwickelt haben. Gertrud Wolf hat sich schon in ihrer Arbeit dieser Verunsicherung der Umweltbildung angenommen. Zudem entwickelt die Autorin einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der Umweltbildungskrise. Im Hinblick auf die Krisenbewältigung berücksichtigt sie den postmodernen Diskurs. Auf die Überlegung Wolfs beruhend befasst sich die vorliegende Arbeit mit der Beschreibung der Postmoderne und des Konstruktivismus. Mit ‘postmodern’wird eine gesellschaftliche Orientierung bezeichnet, die eine radikale Vielfalt von Meinungen, Lebensweisen, Umgangsformen und Denkmodellen gleichzeitig und nebeneinander akzeptiert. Die so verstandene Postmoderne basiert auf einem Weltbild, welches als durchgehend kulturell bedingt erscheint. Hier grenzt sich der kulturalistische Konstruktivismus vom radikalen Konstruktivismus. Dem radikalen Konstruktivismus ist vorzuwerfen, dass er die individuelle Konstruktion in den Vordergrund rückt und das Verhältnis des Individuums zu seiner sozialen Welt nicht angemessen berücksichtigt. Unbefriedigend bleiben nämlich die Antworten des radikalen Konstruktivismus darauf, welche Bedeutung Beziehungen, Machtverhältnisse für die Konstruktion haben. Im Gegensatz dazu integriert der interaktionistische Konstruktivismus soziale Aspekte in sein Konstruktionsverständnis und entwirft einen Begriff auch von sozialer Konstruktion und deren Rekonstruktion durch das Individuum. Bei der Re/De/Konstruktion von Wirklichkeiten beachtet und analysiert er die Bedeutung der kulturellen Interaktionen. Die vorliegende Arbeit vertritt die Meinung, dass der interaktionistische Konstruktivismus für die Umweltbildung in der Postmoderne nützlich ist.

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